22. November 2019

Delegierte aus der Region beim Parteitag der Grünen in Bielefeld

Für einen ökologischen und sozialen Aufbruch

Pressemittelung

Wie lässt sich wirtschaften, ohne unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu zerstören? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Grünen Parteitages am Wochenende in Bielefeld, zu dem mit Wolfgang Köhler und Kaya Kinkel auch Mitglieder und Delegierte aus dem Kreisverband Hersfeld-Rotenburg angereist waren. 

Die Grünen wollen bis 2030 aus der klimaschädlichen Kohleverstromung aussteigen und dem CO2-Ausstoß endlich einen Preis von 60 Euro pro Tonne ab 2020 geben. Um die Pariser Klimaziele zu erreichen, soll dieser Preis in den nächsten Jahren kontinuierlich ansteigen. Im Gegenzug sollen die Bürgerinnen und Bürger mittels einer Ausgleichszahlung, dem Energiegeld, entlastet werden. 

„Es ist gut, dass wir auf diesem Parteitag eine klare wirtschaftspolitische Linie beschlossen haben. Sie zeigt, wie eine ökologische und soziale Wirtschaft aussehen kann. Der Markt braucht Regeln, damit der Mensch im Mittelpunkt steht und nicht die Maximierung der Gewinne“, so Kaya Kinkel, die auch wirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion ist. 

  „In diesem Zusammenhang war es erfreulich und zwingend notwendig“, so die Aussage von Wolfgang Köhler, Sprecher der Grünen Hersfeld-Rotenburg, „dass wir die Erhöhung des Mindestlohnes auf 12 Euro beschlossen haben und durchsetzen wollen.“

Neben der inhaltlichen Programmatik wurde auch der Bundesvorstand neu gewählt. „Die deutlichen Ergebnisse von Annalena Baerbock und Robert Habeck zeigen den breiten Rückhalt der beiden in der Partei. Das ist eine wichtige Ausgangslage, um in den kommenden Jahren weiter dafür zu arbeiten, unsere Beschlüsse auch in die Wirklichkeit umzusetzen“, ergänzt Wolfgang Köhler.

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