11. September 2019

Starke Heimat Hessen: Solidarisch, sachgerecht und sozial

Finanzielle Unterstützung für Hersfeld-Rotenburg

Kaya Kinkel, Landtagsabgeordnete der Grünen aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg begrüßt die Starke Heimat Hessen: „Die Spreizung in den Gewerbesteuereinnahmen ist in Hessen so hoch wie in keinem anderen Bundesland: Einigen Städten und Gemeinden in Hessen geht es finanziell sehr gut, während andere mit großen Herausforderungen zu kämpfen haben,“ erklärt Kinkel. „Mit der Starken Heimat Hessen legen wir ein neues Programm auf, um die Kommunen in Hessen – Landkreise, Städte und Gemeinden – weiter zu stärken. Den Kommunen stehen dadurch ab 2020 pro Jahr unbürokratisch rund 400 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung, damit sie die Daseinsvorsorge vor Ort für ihre Bürgerinnen und Bürger noch besser leisten können“, so Kinkel weiter.

Insbesondere die Kinderbetreuung ist eine zentrale kommunale Aufgabe, deshalb fördert die Starke Heimat Hessen alle Kommunen bei der Bereitstellung eines guten Angebots zu Kinderbetreuung ab 2020 mit mindestens 120 Millionen Euro. 92 Millionen Euro davon entfallen auf die Erhöhung der Grundpauschalen, das heißt die Verteilung erfolgt unbürokratisch und ohne Beantragung – was für die Kommunen wichtig ist. Damit steht den Einrichtungen pro Kind mehr Geld zu und eine wichtige Forderung der Verbände wird erfüllt. Weitere 28 Millionen Euro fließen in die Finanzierung längerer Öffnungszeiten.

„Von der Erhöhung der Mittel für die Kinderbetreuung profitieren bei uns im Landkreis insbesondere die Kommunen Bad Hersfeld, Bebra und Rotenburg, die durch das Programm hierfür zusammen fast 1 Millionen Euro bekommen. Fast 1,2 Millionen Euro bekommen die restlichen Kommunen im Kreis zusätzlich für die Kinderbetreuung. Die großen Investitionen zeigen den Stellenwert, den frühkindliche Bildung in Hessen hat und leisten einen wichtigen Beitrag zu einer qualitativ hochwertigen frühkindlichen Bildung. Das Land erweist sich damit als starker Partner für eine verlässliche Kinderbetreuung für hessische Familien, “ erläutert Kinkel.

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