4. September 2019

Verbesserung der Wasserqualität mit anderen Maßnahmen erreichen: Verzicht auf Pipeline ist gute Nachricht für die Region

Pressemitteilung

Die GRÜNEN im Hessischen Landtag freuen sich über den Erfolg, dass der Bau der Pipeline an die Oberweser zur Entsorgung salzhaltiger Abfälle nicht erforderlich ist. „Die Verbesserung der Gewässerqualität wird auch durch andere Maßnahmen erreicht werden können. Dazu gehören die Einstapelung der Rückstände unter Tage, die Abdeckung der Rückstandshalden sowie Investitionen in Umwelttechnik zur Verringerung der Produktionsabfälle.“, erklärt Kaya Kinkel, Sprecherin für den Schutz der Werra der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Plenum des Hessischen Landtags zum Setzpunkt „Gewässerschutz ohne Werra-Bypass“.

Die Konferenz der Minister*innen der Flussgebietsgemeinschaft (FFG) unter Vorsitz der Hessischen Umweltministerin Priska Hinz hatte Mitte August entschieden, dass auf den Bau der Pipeline verzichtet werden kann.

 „Wir als GRÜNE freuen uns über diesen Beschluss. Das ist eine gute Nachricht für die gesamte Region Nord- und Osthessen, für den Naturraum, der nicht durch eine Pipeline und durch Rückhaltebecken belastet wird und letztendlich auch für das Unternehmen K+S, das Kosten spart und stattdessen in Umwelttechnik in der Produktion investieren kann.“, so Kaya Kinkel.

„Unser Ziel ist und bleibt die Verbesserung der Wasserqualität und der bestmögliche Zustand der Werra und Süßwasserqualität der Flüsse. Die FGG hat festgestellt, dass die Verbesserung des ökologischen Zustands der Werra auch mit anderen Maßnahmen erreicht werden kann. Damit haben wir dank konsequenter, politischer Entscheidungen einen weiteren Schritt getan, um Ökologie und Ökonomie im Kaliabbau in Einklang zu bringen.

Lisa Uphoff Pressesprecherin BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag Schlossplatz 1-3 65183 Wiesbaden Tel. 0611-350 597 Fax: 0611-350 600 presse-gruene@ltg.hessen.de www.gruene-hessen.de

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